Auswahljury Best OFF_professionals 2020

Silke zum Eschenhoff

Silke zum Eschenhoff studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Von 2010 bis 2013 war sie am Hebbel am Ufer in Berlin tätig, u.a. Leitung des Festivals „100° Berlin” (2011) und Produktionsleitung bei „Unendlicher Spaß. 24 Stunden durch den utopischen Westen” (2012). Anschließend arbeitete sie beim Theater der Welt 2014 in Mannheim als Dramaturgin für „X Firmen” (2014). In der Spielzeit 2014/15 hatte sie die stellvertretende Leitung der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden zusammen mit David Brückel inne und leitete von 2016 bis 2018 die Bürgerbühne am Nationaltheater Mannheim. Seit 2018 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt „Markt als Krise: Institutioneller Wandel und Krisendiskurse in der Freien Theaterszene“ der DFG-Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste“ am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz Uni Hannover tätig.

Jan Fischer

Jan Fischer, geboren 1983, aufgewachsen zwischen Bremen und Toulouse. Zuerst Souvenirverkäufer in Disneyland, zwischen 2003 und 2010 studierte er Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Als freier Journalist arbeitet er lokal und überregional, on- und offline, hauptsächlich für nachtkritik.de, die Deutsche Bühne, die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die WASD. Er betreibt eine eigene, kleine Onlinezeitschrift namens zebrabutter.net. Hin und wieder gibt es Kurzgeschichten von ihm in Literaturzeitschriften und Anthologien zu lesen, einige haben schon Preise gewonnen, andere nur fast. Außerdem ist er Teilzeittexter international bekannter Luftgitarrist.

Markus Heinzelmann

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Daniela Koß

Daniela Koß studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg, arbeitete mehrere Jahre im Projektmanagement und leitete die Traumastiftung gGmbH. Seit 2009 verantwortet sie den Bereich Theater und Soziokultur in der Stiftung Niedersachen. Dort leitet sie u.a. das Festival „Best OFF“ für Freie Theater. Sie führte das Programm „sozioK – Zukunft gestalten mit Soziokultur“ durch und veröffentlichte das erste Handbuch zur Soziokultur. Sie ist Mitglied in diversen Gremien, u.a. bei „Flausen“ im Theater Wrede und im Fachbeirat Kulturelle Bildung des Landes Niedersachsen.

Nora Somaini

Nora Somaini, geboren in Locarno, aufgewachsen in Zürich, studiert Schauspiel in Hannover an der HMTMH, spielt in Wien, landet in Berlin, entscheidet sich für ein zweites Studium: Regie in Hamburg, wird freischaffende Regisseurin, gründet ein „schauspiel-labor ROROLUX”, bekommt Fördergelder vom Hauptstadtkulturfonds für zwei große Produktionen Macbeth (Heiner Müller) und CREDITS, arbeitet an vielen Theatern in Deutschland, experimentiert mit Tanz, Video und Musik. Wird als Professorin für Schauspiel berufen, zieht nach Hannover, unterrichtet Schauspiel und inszeniert sowohl an der HMTMH als auch freiberuflich in Bremen und Braunschweig. Derzeit untersucht sie die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Popmusik und Schauspiel.

Als Scout: Taale Frese

Taale Frese wuchs in Hamburg auf und verbrachte nach dem Abitur ein Jahr in Argentinien, wo sie unter anderem in einem Kulturzentrum arbeitete. Sie studiert Darstellendes Spiel und Spanisch an der Leibniz Universität in Hannover und spielte in verschiedenen studentischen Produktionen. Sie ist Teil eines theaterpädagogischen Tandems in einer Sprachlernklasse in Lehrte und engagiert sich in Theaterprojekten für die politische Bildung Geflüchteter. 2018 rief sie mit anderen Studierenden eine studentische AG ins Leben, die sich mit Feedbackformaten zu künstlerischen Prozessen beschäftigt. 


Auswahljury Best OFF_trainees 2020

Adele Dittrich Frydetzki

Adele Dittrich Frydetzki studierte angewandte Kultur- und Theaterwissenschaft in Hildesheim, Gießen und Warschau. In ihrer theoretischen und praktischen Arbeit interessiert sie sich für die Anwendung kritischer Theorien auf theaterästhetische und institutionelle Praktiken mit dem Ziel ihrer fröhlich-kritischen Transformation. Sie ist Gründungsmitglied der Initiative für Solidarität am Theater (ISaT). Neben ihrer künstlerischen Arbeit mit der freien Hildesheimer Gruppe DIE SOZIALE FIKTION arbeitet sie auch solo und in theatervermittelnden und akademischen Kontexten. Darüber hinaus kollaboriert Adele Dittrich Frydetzki als Co-Regisseurin, Kuratorin, Übersetzerin und Performerin in Projekten ihrer Zeitgenossen in der freien Szene und an Stadt- und Staatstheatern (théâtre national de la colline, Paris / Münchner Kammerspiele / Staatsschauspiel Dresden / Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden / Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen).

Regina Guhl

Regina Guhl, studierte Germanistik an der FU Berlin und arbeitete nach drei Assistenz-Jahren an der Schaubühne am Lehniner Platz als Dramaturgin bzw. Chefdramaturgin an unterschiedlichen Stadt- und Staatstheaatern in Deutschland und Österreich, so am Bremer Theater, Thalia Theater, Staatstheater Hannover (Intendanz Wilfried Schulz), Schauspielhaus Graz (Intendanz Anna Badora). Seit Herbst 2013 ist sie Professorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover. 

Dorothea Hilliger

Dorothea Hilliger leitet das Institut für Performative Künste und Bildung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK). Sie studierte Germanistik, Politische Wissenschaften, Theaterwissenschaften und Theaterpädagogik. Vor ihrer Berufung an die Kunsthochschule arbeitete sie an verschiedenen Theatern sowie als Theaterlehrerin an Schulen. Sie beförderte schon früh künstlerisch-pädagogische Kooperationsprojekte zwischen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und arbeitet bis heute mit Akteuren der Freien Szene sowie mit verschiedenen Theatern zusammen. Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Arbeitsformen und Formate im Schulfach Theater, das Bildungspotential der Performativen Künste, Qualitätsentwicklung und –sicherung in Kooperationsprojekten sowie Fragen der Institutionenentwicklung auf Basis der künstlerischen Fächer. Aktuell hat Dorothea Hilliger das Amt der Vizepräsidentin für Forschung und künstlerische Entwicklung der HBK inne. 

Alexander Kohlmann

Alexander Kohlmann studierte Germanistik, Geschichtswissenschaft und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität und der Universität Hamburg sowie Theaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Magisterabschluss 2009. Promotion 2018. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Theaterjournalist für viele renommierte Medien, unter anderem Theater heute, Deutschlandfunk Kultur und nachtkritik.de. Er hält Lehraufträge an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Universität Göttingen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Schauspieldramaturg am Staatstheater Braunschweig. Hier arbeitet er unter anderem mit den Regisseuren Jürgen Kruse, Marcus  Lobbes, Rieke Süßkow und initiiert gemeinsam mit dem Regisseur Klaus Gehre die Amerika-Trilogie. Er betreut außerdem die Kooperation mit der HBK-Braunschweig in der Reihe „Performativer Schwimmraum”, in der junge Performer herausragende Arbeiten zeigen. 

Uta Lorenz

Uta Lorenz, geboren 1983, studierte, nach ihrer Ausbildung zur Kirchenmalerin, Kulturwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaft auf Magister in Leipzig. Durch die Arbeit als Produktionsleitung für das Theater „Das Letzte Kleinod” kam sie nach Niedersachsen und lernte die Vorzüge der Freien Kulturszene kennen und schätzen. Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin am Theaterhaus Hildesheim, welches einen seiner Schwerpunkte auf die Förderung des künstlerischen Nachwuchses mit den Reihen SCHREDDER und deBühne legt. Uta Lorenz versteht sich, nicht zuletzt durch ihre Tätigkeiten, als Ermöglicherin von Kultur durch das Arbeiten hinter den Kulissen. Sie hat Spaß an Kulturpolitik, der Arbeit mit Zahlen und am Austausch mit anderen Spielstätten und Ensembles.

Annemarie Matzke

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Stefani Theis

Stefani Theis, geborgen 1966 in Gevelsberg (NRW), absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Kunst und die Schauspielschule. Als Schauspielerin war sie an unterschiedlichen deutschen Bühne tätig und arbeitete zudem selbstständig im Kulturbereich. Stefani Theis absolvierte ein Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft mit Zertifikatsabschluss und bildete sich beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung fort. Aktuell ist sie die Geschäftsführerin des LOT-Theaters Braunschweig und der Coachingagentur szenenmacher & co.