Landerer&Company

GALA!

Eine junge Frau betritt die Bühne in einem riesigen Kleid, nur um sich daraus zu befreien. Ein junger Mann ist auf der Suche nach Anerkennung. Er tut alles dafür – und scheitert doch. Zwei Männer verhandeln ihre Macht in einem Geflecht aus Spiel, Kampf und Unsicherheiten. 

GALA! von Landerer&Company ist der Versuch, die eigene Verletzlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Eine Gala als Metapher für das „Sich-Herausputzen“ und „Sich eine Fassade überstülpen“ im Verhältnis zu dem, was wir glauben verbergen zu müssen, weil es unsere Schwächen offenbaren könnte. Was bedeutet es, authentisch zu sein? Wie sieht der Versuch aus, sein komplexes Inneres zeigen zu wollen? Und was kann das für Folgen haben?

Landerer&Company 
Der international arbeitende Choreograf Felix Landerer hat seit 2006 seinen festen Standort in Hannover. 2010 gewann er den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs für Choreografie in Hannover sowie den Produktionspreis von Ed Wubbe für das Scapino-Ballett Rotterdam. Mit seiner Produktion Posttraumatic Monster wurde er zum Jacob’s Pillow Dance Festival, dem prestigeträchtigsten Tanzfestival der USA, eingeladen. 2017 wurde ihm der pro visio-Kulturpreis der Stiftung Kulturregion und der Stadtkulturpreis des Freundeskreises Hannover verliehen.    

Informationen

Tanz

27.04.18 // 20:00 Uhr
(Einführungsgespräch um 19.45 Uhr)

Dauer: 80 Min.

Kulturzentrum Pavillon / Großer Saal

 

Künstlergespräch II
28. April, 20.30 Uhr im Foyer
xweiss, Landerer&Company, Operation Wolf Haul 
Moderation: Johannes Kirsten (Schauspiel Hannover)

 

 

 

Choreografie Felix Landerer
Tanz Simone Deriu (Italien), Jean-Gabriel Maury (Frankreich), Anila Mazhari (USA), Luigi Sardone (Italien), Karolina Szymura (Polen) und Jessica van Rüschen (Deutschland)
Choreografische Assistenz Simone Deriu
Musik Christof Littmann
Bühnenbild und Kostümdesign Melanie Huke
Technik Oliver Hisecke
Produktionsleitung Achim Bernsee 

Förderer Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Stiftung Kulturregion