Kooperationspartner

Landesverband Freier Theater 

Der gemeinnützige Landesverband Freier Theater in Niedersachsen (LaFT) wurde 1991 als Interessensvertretung der Freien Theaterschaffenden im Land gegründet. Die Mehrzahl der professionellen Freien Theater ist hier organisiert – derzeit hat der Verband knapp 100 Mitglieder. Mit den drei Hauptarbeitsbereichen Kulturpolitik, Öffentlichkeitsarbeit und Service ist der LaFT sowohl für seine Mitglieder als auch für die interessierte (Fach-) Öffentlichkeit die erste Anlaufstelle, wenn es um Freies Theater im Flächenland Niedersachsen geht. Dabei stützt er sich auf die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle in Hannover und einen ehrenamtlichen Vorstand, der aus aktiven Theatermacherleuten besteht und so Praxisnähe garantiert. 


Theater im Pavillon

Im März 2014 öffnete Theater im Pavillon als neue Spielstätte für Freies Theater seine Türen und wird seitdem in Kooperation von der theaterwerkstatt Hannover und dem Kulturzentrum Pavillon betrieben. 

Theater im Pavillon stellt sich der Aufgabe, im Bereich des Theaters die Diversität unserer Gesellschaft anhand von aktuellen Inszenierungen, Performances und Theaterprojekten abzubilden. Themenkomplexe wie der Umgang mit Minderheiten, soziale Bewegungen, Theaterkulturen an den europäischen Grenzen, (post)migrantische und postkoloniale Strömungen sind für Theater im Pavillon von großer Bedeutung. Auf ästhetischer Ebene prägen performative und interaktive Theaterformate sowie popkulturelle Bezüge, Soundexperimente und die Einbeziehung neuer Medien das Programm. Neben Aufführungen von Theatergruppen aus dem bundesweiten Raum sind stilbestimmende niedersächsische Theatergruppen mit ihren Inszenierungen vertreten. Internationale Inszenierungen und Projekte stellen anhand von Gastspielen, dem „Arabischen Theatertreffen“ sowie der internationalen Gastspielreihe „neue Welten“, einen weiteren Programmschwerpunkt dar.

  

Bundesverband Freie Darstellende Künste

Der BFDK ist Dachverband der 16 Lan­desverbände sowie der drei assoziierten Verbän­de im Bereich der freien darstellenden Künste ­– der zweiten großen Säule der bundes­deut­schen Theaterlandschaft. 1990 als Bundesverband Freier Theater gegrün­det, ge­hört er zu den großen Theaterverbänden Deutschlands. Auf der Bundesebene vertritt er die Interessen seiner rund 1.500 Mitglieder. Ob Tanz- und Theaterhäuser, Kollektive oder Einzelakteur*innen – insgesamt repräsentiert der BFDK rund 20.000 Tanz- und Theaterschaffende in Deutschland. Dabei fungiert er als starker Impulsgeber für Diskurse, fördert den fachlichen Austausch, bietet Qualifizierungsangebote für seine Mitglieder, informiert die Öffentlichkeit und berät mit seiner Expertise Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Der BFDK engagiert sich zudem in zahlreichen Initiativen, Verbänden und Gremien auf nationaler und internationaler Ebe­ne, wie dem Rat für Darstellende Künste des Deutschen Kulturrats, dem Fonds Dar­stellende Künste, der Kulturpolitischen Gesellschaft, dem Beirat der Künstlersozialkasse oder der IETM. Zentrale Anliegen sind die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung der freien darstell­en­den Künste, die Anerkennung der Akteur*innen und ihrer Arbeitspraxis, die nachhal­tige Verbesserung der wirtschaftlichen sozialen Rahmenbedingungen der Tanz- und Theaterschaffenden, die Entwicklung und Implementierung verbindlicher so­zialer Min­deststandards
sowie die Förderung der europäischen und internationalen Ver­netzung.


Leibniz Universität / Studiengang Darstellendes Spiel

Der Studiengang Darstellendes Spiel wendet sich an Studieninteressierte, die eine Lehrtätigkeit im Bereich Theater oder Performance anstreben. Er bietet eine bundesweit einmalige, grundständige Ausbildung für Theaterlehrerinnen und Theaterlehrer in der Oberstufe. Theater/Darstellendes Spiel ist – als drittes künstlerisches Fach neben Musik und Kunst – nunmehr in zehn Bundesländern als Unterrichtsfach in der Schule eingeführt.  Die Zusammenarbeit zwischen fünf Hochschulen der Region Braunschweig, Hannover und Hildesheim garantiert ein vielfältiges und praxisnahes Studium. Die Studieninhalte sind nach Modulen gegliedert. Künstlerische, fachwissenschaftliche und fachdidaktische Lerninhalte werden eng aufeinander bezogen. Dramaturgie, Aufführungsanalyse, Theatergeschichte sowie Fragen der Theatervermittlung in der schulischen und außerschulischen Praxis sind zentrale Bestandteile der Ausbildung. In Theaterprojekten, bei Exkursionen und im Eigenstudium können Studierende eigene Schwerpunkte setzen.  (Weiter Informationen unter: https://www.darstellendesspiel.uni-hannover.de)