Archiv Best OFF 2011

v. l.: Daniela Koß (Stiftung Niedersachsen - Leitung Festival Best OFF), Joachim Werren (Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen), Fräulein Wunder AG: Vanessa Lutz, Anne Bonfert, Verena Lobert, Tatjana Kautsch, Malte Pfeiffer, Dominik Steinmann)
Foto: Marek Kruszewski

Mit der Vergabe eines Preisgeldes in Höhe von 5.000 Euro an das Theaterkollektiv Fräulein Wunder AG ging am Samstag, den 8. Oktober 2011 das Best OFF – Festival Freier Theater der Stiftung Niedersachsen zu Ende. Die Festivaljury lobte die intelligente Annäherung an das Thema Migration und die gelungene kreative Umsetzung. Besonders gefiel der Jury, wie die eigene Recherche zu einem gesellschaftlich relevanten Thema umgesetzt wurde, sowie die kreative Nutzung des Raums und andere partizipatorische Elemente.

Vom 6. bis 8. Oktober 2011 waren sechs von einer Fachjury ausgezeichnete Inszenierungen aus Niedersachsen in 15 Vorstellungen in Hannover zu sehen. Alle Aufführungen waren sehr gut besucht und die Auslastung lag mit über 1000 Besuchern bei 90%. Nicht nur die Inszenierungen waren stark nachgefragt, sondern auch die Diskussionsrunden zogen ein interessiertes Publikum an. Besonders die Diskussionen über „Förderstrukturen und Netzwerke“ sowie „Produktionsformen des Freien Theater heute“ hatten eine gute Resonanz. Die Teilnehmer diskutierten angeregt und kontrovers.

Die Stiftung Niedersachsen freut sich über den gelungenen Auftakt des in Zukunft alle zwei Jahre stattfindenden Festivals. Es wurde von der Freien Szene sowie der interessierten Öffentlichkeit gleichermaßen gut angenommen.  „Die positive Resonanz bestätigt unser Anliegen Qualitätsformate im Freien Theater zu präsentieren und zeigt die Notwendigkeit, der Szene eine Plattform zu geben“ sagte Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen.

 

 

 


Ausgewählte Inszenierungen:

Theater fensterzurstadt: »Die Nacht, die Lichter

unitedOFFproductions: »Das letzte Abendbrot«

Fräulein Wunder AG: »Auf den Spuren von...«

machina eX: »15.000 Gray«

Theater Karo Acht: »Das Glück kommt wie ein Donnerschlag«

Theater Fadenschein: »Tür auf Tür zu»

Die Theatergruppen erhielten jeweils ein Preisgeld von 10.000 €.